

DIE AUSGANGSLAGE
Auf dem Weg zur klimaneutralen Wärme
Die Gemeinde Immenstaad am Bodensee mit ihren Ortsteilen Immenstaad und Kippenhausen zählt rund 6.450 Einwohner:innen. Sie verbindet hohe Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und eine engagierte Klimaschutzarbeit. Ziel der Wärmeplanung ist es, die Wärmeversorgung langfristig klimaneutral, sicher und bezahlbar zu gestalten – und damit die ambitionierten Klimaziele der Gemeinde konsequent weiterzuverfolgen.
DER PROZESS
So läuft die Wärmeplanung ab
Gemeinsam mit greenventory startet Immenstaad in die kommunale Wärmeplanung. Im ersten Schritt wird die aktuelle Wärmestruktur in allen Gebäuden erfasst – von Wohnhäusern bis zu öffentlichen und gewerblichen Liegenschaften. Anschließend werden die lokalen Potenziale für erneuerbare Energien analysiert, darunter Solarthermie, Geothermie, Biomasse und Umweltwärme. Darauf aufbauend entstehen Szenarien, wie die Wärmeversorgung bis 2040 klimafreundlich umgestellt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Beteiligung lokaler Akteur:innen – von Bürger:innen über Betriebe bis zu Energieversorgern – um tragfähige Lösungen zu entwickeln, die auf Immenstaad zugeschnitten sind.


PROJEKTPARTNER
Gemeinsam für die Wärmewende
Die Wärmeplanung wird von der Gemeinde Immenstaad gemeinsam mit greenventory umgesetzt. Eingebunden sind zudem die lokalen Netzbetreiber und Energieversorger, insbesondere die Energieversorgung Immenstaad GmbH & Co. KG, Netze BW und Stadtwerk am See.
- Die kommunale Wärmeplanung hilft bei der Erreichung der Klimaneutralität 2040. Dieses Ziel ist im Bayerisches Klimaschutzgesetz (BayKlimaG) festgelegt.
- Einen tiefgreifenden theoretischen Hintergrund zum Thema kommunale Wärmeplanung finden Sie auf der zugehörigen Themenseite Wärmewende der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK).

