Projekt

Wärmeplanung in Altenburg.

Auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung

DIE AUSGANGSLAGE

Historisches Erbe trifft auf moderne Energieziele

Die Skat- und Residenzstadt Altenburg in Ostthüringen zählt rund 31.000 Einwohnende und fungiert als regionales Mittelzentrum. Sie zeichnet sich durch ein reiches kulturelles Erbe aus – etwa das Schloss- und Spielkartenmuseum sowie eine historische Innenstadt mit prächtiger Architektur. Altenburg entwickelt sich konsequent zur klimafreundlichen Stadt und hat bereits im Frühjahr 2025 ein umfassendes Klimaschutzkonzept öffentlich vorgestellt. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es nun, eine Strategie für die langfristig treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 festzulegen.

DER ABLAUF

So läuft die Wärmeplanung ab

Gemeinsam mit greenventory erarbeitet die Stadt Altenburg den kommunalen Wärmeplan in einem strukturierten Prozess:

  • Bestandsanalyse: Zunächst wird die aktuelle Wärmeversorgung im gesamten Stadtgebiet erfasst – von den Wohngebäuden bis hin zur Versorgungsstruktur durch Gas- und Fernwärmenetze.
  • Potenzialanalyse: Es werden die lokalen Möglichkeiten für erneuerbare Energien wie Geothermie, Biomasse und Solarthermie untersucht sowie Potenziale zur Nutzung von industrieller Abwärme identifiziert.
  • Zielszenario: Auf Basis der Daten entstehen Szenarien, wie die Wärmeversorgung bis 2045 schrittweise treibhausgasneutral gestaltet werden kann.

Umsetzungsstrategie: Ein konkreter Maßnahmenkatalog definiert die Prioritäten für die nächsten Jahre, um die Wärmewende in Altenburg technisch und wirtschaftlich realisierbar umzusetzen.

DIE PARTNER

Gemeinsam für die Wärmewende

Die Wärmeplanung wird von der Stadt Altenburg gemeinsam mit greenventory umgesetzt. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung lokaler Akteure: Dazu zählen die Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH (EWA) als Netzbetreiber , die großen Wohnbaugesellschaften wie SWG, AWG und WAG sowie Industriebetriebe und die Bürgerschaft. Durch die Erstellung eines „digitalen Zwillings“ bleibt das gesammelte Wissen langfristig erhalten und kann für zukünftige Projekte flexibel fortgeschrieben werden.

DER AUSBLICK

Wie es weitergeht

Das Projekt läuft aktuell und soll bis zum 31. März 2027 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse, Zwischenberichte und geplanten Maßnahmen werden nach Projektabschluss transparent veröffentlicht.